Als Anfänger profitiere ich arg von Forenbeiträgen, denn die Literatur ist sinnvoll, aber selten interaktiv.
Daher mein Hinweis hier, den eventuell mal einer nutzen kann ....:
Mein Sud sollte per Flüssighefe gären, diese wollte nicht ankommen, daher mein Rettungsversuch mit der untergärigen Trockenhefe vomBrauPartner.
Für Verwirrung in ALLEN Foren sorgt der Aufdruck mit dem Hinweis Vergärung bei 18-22 GradC. .
OK, obwohl untergärig ist diese Trockenhefe tatsächlich bei dieser Temperatur zu vergären - dies bis zum Schlauchen und ein paar Tage darüberhinaus! Danach gehts kühl weiter.
Ob diese Hefe was geschmacklich taugt ... keine Ahnung, die Gärung läuft noch und meine Skepsis ist groß.
Mein Sud sollte per Flüssighefe gären, diese wollte nicht ankommen, daher mein Rettungsversuch mit der untergärigen Trockenhefe vomBrauPartner.
Zunächst mal zu der Flüssighefe: Wie bist Du da genau vorgegangen? Wieviel Würze wolltest Du mit der Flüssighefe anstellen?
Zitat:
Für Verwirrung in ALLEN Foren sorgt der Aufdruck mit dem Hinweis Vergärung bei 18-22 GradC
Mit dieser Trockenhefe habe ich auch mal gearbeitet, kann mich aber an das geschmackliche Ergebnis nicht mehr erinnern, warum auch immer.
Warte jetzt erstmal ab. Entweder wirst Du du diese Hefe wieder benutzen oder nicht.
Ich hatte die CzechPils ug. Hefe von WYEAST exakt gemäß Anweisung zerdrückt, überprüft, wieder gedrückt, geschüttelt und dann vier Tage gewartet bis die 2-3 cm Aufblähung da war.
Nach dem Desinfizieren der Packung wieder wie lt. online Anweisung ab damit in die Würze (20l), mächtigst belüftet und 48 Stunden ... gar nichts passiert.
Nun, wie diese Trockenhefe munden wird, werde ich soooo richtig wohl nicht mehr erfahren, denn in der Nacht ist aus mir unerklärichen Gründen ein TupperContainer mit 1l Speise geborsten (war nicht zu voll) ..??!!
Egal, 1l habe ich noch und letzlich ging es mir mit dem Originalbeitrag auch nur darum, dass die Verwirrung um die untergärige BrauPartnerTrockenhefe und deren hoher Gärtemperatur kurz .... gelüftet wird.
Ich hatte in diversen Foren wie gesagt diverse Ideen zu diesem Thema gefunden.
Flüssighefe dauert länger, du hast zwar gewartet aber ich bezweifle das es in der packung zu einer nennenswerten Vermehrung kam.
Ich mach das so:
Mit Malzextrakt koche ich etwa 1 woche vor dem eigentlichen brauen etwas Würze auf, etwa mittlerer Zuckergehalt 6-8
HefePackung nach Anweisung benutzen, dann gebe ich nach paar Stunden den Inhalt in ein 3 Liter Glas in das ich die abgekühlte Würze gefüllt habe. Danach wird darin ordentlich vermehrt, also viel belüften mit schneebesen oder aquariumspumpe.
Wenn die Würze dann komplett vergoren ist sinkt die Hefe nach unten (kalte temp. hilft da auch) so kann man vorsichtug von oben das "falsche" junbier abziehen und die gesamtmenge reduzieren. die gewonnene hefe kannst du dann deinem sud zufügen.
Aber auch bei vermehrter hefe kann es schon mal mehr als 24 stunden dauern bis man was sieht, besonders wenn schon kalt angestellt wird.
deine hefe war sicherlich nicht tot sondern von der würzemenge komplett überfordert.
Als blutigster Anfänger lese ich Anweisungen 3x ..... und die WYEAST war für 20l ausgelegt, auch ohne extra Starteransetzung.
Was solls ..... in die Feinheiten des Hefethemas arbeite ich mich langsam ein, denn deine Vorgehensweise ist mir aktuell etwas zu aufwendig (Vermehrung meiner Fehlerquellen usw.); somit ordere ich mal Saflager S23, die in den Foren gut wegkommt und erstmal simpel daherkommt.