Hallo,
seit einer Woche steht bei mir ein Sack mit bereits
geschrotetem Malz herum, aber ich komme einfach nicht zum Brauen. Laufend ist was anderes.
Wird wohl auch noch eine Woche dauern.
ist da ein Qualitätsverlust zu erwarten?
Früher wurde ja in Brauereien nur an dem Tag geschrotet an dem auch gebraut wurde, wie mir ein
alter Brauer erzählt hat.
Gruß, Pilsnertommes
__________________ Wie schlimm werden plötzlich kleine
Fehler, wenn sie von anderen begangen werden!
der Qualitätsverlust beim geschroteten Malz ist sicher größer als beim ungeschroteten, aber das hängt natürlich von der Art der Lagerung ab. Trocken und kühl muss es sein, aber 4 Wochen Lagerung des geschroteten Malzes ist sicher kein Problem.
mein PM ist schon über ein halbes Jahr alt und hat nicht gelitten. Geschack des Malzes und des fertigen Bieres sind einwandfrei. Die Sudhausausbeute mit dem Malz (reiner PM - Sud) war bei 74,01 %. Als macht ne längere Lagerung auch nichts.
Gruß,
Kunze Kurt
__________________ Der größte Feind des Menschenwohl,
Das ist und bleibt der Alkohol,
Doch in der Bibel steht geschrieben:
"Du sollst auch Deine Feinde lieben."
Alles Meine Meingung.
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Probleme => PN
Habe meine letzte geschrotene Malzlieferung jetzt nach ca. 4-5 Wochen in 3 Suden mit jeweils ca. 10 Tagen Abstand verbraucht.
Habe bis jetzt nichts negatives festgestellt.
Lagerung im Keller bei ca. 17-18 Grad.
Gleiches mit Hopfenpellets - diese jedoch im Kühlschrank bei ca. 5 Grad.
Mich würden zur Sicherheit echte Lagertemperaturen interessieren - hat die jemand?
Grüße
__________________ Das Leben ist zu kurz um sich mit Industriebier zu begnügen!
(Füchschen, Schumacher und Uerige ausgeschlossen)
Ich hab ne empfehlung gekriegt geschrotetes malz innerhlb eines monats zu verbrauchen. Da nicht geschrotetes malz eine höchste lagerungsdauer von etwa 1,5 jahren hat und man die größere oberfläche von geschrotetem malz mit einrechnen muss würd ich sagen das man geschrotetes malz mindestens in 2 monaten verbrauchen sollte. Ich Könnte ja mal meinem prof bescheid sagen und wen der es auch nicht weiß kann ichs ja als bachelorarbeit machen Mal Ganz davon abgesehen: Ich verbrauche mein malz immer innerhalb von 3 wochen und hab noch nie länger gebraucht. Die verzuckerung lief beim alten malz ne halbe stunde langssamer, aber wer schaut beim brauen als hobbybrauer schon auf die uhr. Es braucht halt so lang wie es braucht.
__________________ Wenn du einen Freund hast, dann gib ihm ein Bier aus. Ist es ein wirklich guter Freund, dann lehre ihn das brauen.
Die Lagerung von bereits geschroteten Malz sollte wie bereits oben erwähnt kühl und vor allem TROCKEN erfolgen!
Die Qualitätsverluste steigern sich mit immens mit jedem Prozent Wassergehalt der aufgenommen wird!
Bei eigener Schrotung empfehle ich daher den Schrotvorgang max. 8h vor Beginn des Maischprozesses zu starten, bei sachgemäßer Lagerung, kann diese Zeit natürlich auch überschritten werden, denn es gibt es gibt ja auch die Möglichkeit geschrotetes bereits abgewogenes Malz im Internet zu bestellen und ich habe von Hobbybrauern die dieses verwendeten noch nie Klagen gehört!
mein malziger Erfahrungsbericht zum Thema Haltbarkeit/Qualitätsverlust von geschrotetem Malz:
Das Pilsner Malz geschrotet war dann doch gute drei Monate alt ... au weia ... war mir echt dummerweise entgangen. Ergebnis: die Stammwürze wollte und wollte (selbst nach verdoppelter Kochzeit) nicht die anvisierten 11,5 -12% erreichen. Es schwächelte so bei 8,5-9% ... doppelauweia
Die Lagerung war schon trocken, aber nicht luftdicht.
Ich für meinen Teil werde nie wieder überlagertes geschrotetes Malz zulassen ... heheheh ... bzw. benutzen.
ich braue zur Zeit mit 2 Jahre alten Malz (ungeschrotet) und hab noch keinen Unterschied zum frischen Malz erkannt.
Geschrotetes Malz sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden.
Ich hatte mal eine Malzmischung hier 1/2 Jahr stehen, bis ich es gebraut habe. Der Sud war unauffällig.
Die Malzmischung war in einem Kunststoffsack, insofern konnte kein (oder besser wenig) Sauerstoff an das Malz.
Die Oxidation "frißt" quasi die Stärke und drückt daher die Ausbeute.
Mein ungeschrotetes Malz lagert in Mostfässern, die Basismalze verbrauche ich etwa in einem Jahr, achte aber nicht besonders drauf.
Uwe
__________________ Ok, was auch immer passieren mag, laßt uns Profis sein! (Dr. Peter Venkman)